Alchemie des Geistes

Was wir denken, wird zu dem was wir tun.
Schon ein altes, von Buddhisten erkanntes Prinzip.
Wir formen die Welt. Wir wollen ein großes Gebäude, wir bauen ein großes Gebäude, egal wer es bezahlt. Wir wollen viel Fleisch, wir züchten und schlachten möglichst viel.
Wir wollen den Schluck Tier in Seife und Tee, wir bekommen ihn. Wir wollen Ledergürtel, Waffen, Hirschgeweihe. Wir wollen Feinde. Wir wollen den Skalp des Feindes. Uns gefallen Überlegenheit und der Antrieb der Evolution durch Gewalt.
Und wir sind gewöhnt zu bekommen was wir wollen.

Lasst uns trauen und schauen, wer „wir“ sind.

image
Eine einzige Produktionskette eines europäischen Landes, wirft so viele Tonnen Brot am Tag weg, dass eine große Stadt davon ernährt werden könnte.

image

Wir bezahlen eine demokratiefeindliche Zwangsgebühr für Kapitaljournalismus, welcher uns täglich in Pseudoprobleme einlullt, statt tatsächlich der Öffentlichkeit Dienst zu leisten. Dringende, aktuelle Gesellschaftsproblematiken werden grundlegend nicht thematisiert.

image

Mit jedem Griff in unseren Geldbeutel, bestimmen wir das Himmelfahrtskommando der Industrialisierung, die nun unaufhaltsam auf ihre Selbstvernichtung zu rollt.
Und es bleibt ein Begreifen einfach aus, dass die Unfähigkeit zur Umstellung von der geliebten „Marke“ auf ein Alternativprodukt, Andere das Leben kostet.
Doch uns ist nichts zu teuer, ausser das Bio-Produkt.

Ich finde die Brutalität der menschlichen Gier anhaltend so außergewöhnlich,
dass ich kaum Gespräche über Geringeres führen kann, ohne sie innerlich verzweifelt lächerlich zu finden.
Irgendwie prallen alle „Leiden“ von 12% Menschheit da an mir ab, wie Eiswasser an heißem Fett. Und noch lächerlicher ist die Tatsache, dass diese Leiden oftmals aus Kränkung bestehen und es unverständlich für die Betroffenen zu bleiben scheint, warum KRÄNKUNG im Vergleich ein Privileg ist.

Es kommen im Laufe meiner Lebenszeit im Dialog mit mir selbst diverse Themen zur Wiederholung, welche sich manchmal zu Kernthemen entwickeln.
So das Muster der Sehnsucht nach Liebe, die eigenverantwortlich handelt.
Aber da ist noch etwas Anderes. Etwas, dass in meiner Existenz auf Erden tatsächlich Relevanz haben könnte, weil es für Alle Menschen das gleiche Problem bereit hält, auf einer Lebensqualitätsskala empor zu steigen. Privileg. Entweder Du hast es oder Du hast es nicht.
Und dann fallen diese Einzelexemplare auf, die zu der 12%- Gruppe gehören, welche behauptet, Privileg sei verdienbar.
Und noch schlimmer – verdienpflichtig.
Sie fallen auf. Sie fallen unangenehm auf. Sie erzeugen ein Gefühl in mir, dass mich seit meiner Kindheit so stört,
dass es mir unmöglich ist, sie in meiner Nähe zu akzeptieren.

Aber wir vegan Lebenden, sind bekanntermaßen von Natur aus extrem und sehr intolerant.
image

Leider hätte ich dazu noch so viel mehr Vergleiche und Ungeheuerlichkeiten auszuschildern,
doch die gehören dann wohl in meinen Raupenblog.

Landwirtschaftliche Zahlen, ökologische Tötungsstrategien, Vernichtung fossiler Rohstoffe, Missbrauch der Technologien…

die Liste ist schier endlos und die Menschheit an ihrem Abrissrand geteilt. So einfach und so – endgültig?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s